Weg des Löwen...
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Die Geschichte und Geburt von ASLANDO

ASLANDO hat sich bereits in der Kriegs- und Verteidigungskunst bewährt und wird mit unserer Weiterentwicklung der Welt präsentiert. In unserem System spielt nicht alleine die Technik eine wichtige Rolle sondern vielmehr die Anwendung der Technik. Ein Hauptfaktor ist nicht die Optik der Technik, es ist die Möglichkeit diese in Konfliktsituationen praktisch und effizient anwenden zu können. Die Kunst ist es nicht, dass die Technik kompliziert und erdrückend ist, so dass sie evtl. manche Schüler überfordert, sondern aus einfachen logischen Kombinationen mehrere Techniken zu einem Reflex zu entwickeln. (siehe auch: 1. Was ist ASLANDO?)

Mit Ursprung in der Geschichte Zentralasiens, auf der Grundlage der türkischen Kultur, historischen Motive, Sozialstruktur, Wirtschaftsstruktur und unter Berücksichtigung der ästhetischen Dimension wurden Daten wiederhergestellt und Methoden kombiniert, die ASLANDO zu einer speziellen, türkischen Kriegs- und Verteidigungskunst entwickelt haben und sowohl dem Eigen- und Fremdschutz dienen. ASLANDO beinhaltet viele Eigenschaften unserer 5000 jährigen türkischen Kultur, wie z. B. herausragende Erfolge im Krieg, Kampfhaltung, den Widerstand, Furchtlosigkeit, die Entschlossenheit und die Männlichkeit unserer Vorfahren. Obwohl die Wurzeln von ASLANDO tausende Jahre zurückliegen, finden fortwährend Weiterentwicklungen und Änderungen statt. Das ist das Hauptmerkmal, das ASLANDO ausmacht und der Grund warum ASLANDO sich von den anderen Kampfkünsten unterscheidet.

ASLANDO begann in der Türkei im Jahr 2000 und verbreitete sich seit 2001 auch in Europa immer weiter. Aktuell wird ASLANDO in 16 verschiedenen Ländern gelehrt.

Schon an den Wandmalereien prähistorischer Zeit, die die Sumerer, Hethiter und Ägypter anfertigten, aber auch in Dokumenten ist die Darstellung bzw. Existenz eines Sports mit Hand / Fuß Kombinationen erkennbar. Es ist bekannt, dass in der türkischen Militärausbildung weiterhin Tritttechniken gelehrt werden, die aus der jüngeren Geschichte der zentralasiatischen Türken, den Seldschuken und den Osmanen abstammen.

Die türkischen Stämme, die im Osten die Chinesen und im Westen die Römer zu Fall brachten, besaßen für damalige Verhältnisse bereits hervorragende Kampf- und Verteidigungstechniken. Wenn wir an diesem Punkt eine Bewertung machen, bringt diese interessante Ergebnisse hervor. Die damaligen ausgebildeten Kämpfer der großen türkischen Stämme beherrschten fast alle Arten von Kriegswaffen und den Nahkampf sowohl bewaffnet als auch unbewaffnet, hervorragend. Zu beachten ist hier insbesondere die bekannte Tatsache, dass Erfolge im Krieg in der damaligen Zeit von der menschlichen Kraft, also jedem einzelnen Krieger, abhängig waren. Obwohl die Krieger sehr gut in der Benutzung von Schwertern, Dolchen, Speeren, Schilden, Keulen, Vorschlaghämmern, Ketten und weiteren Waffen, die sie zur Verfügung hatten ausgebildet wurden, waren sie häufig gezwungen ohne Waffen zu kämpfen, woraus die herausragenden Ergebnisse im Nahkampf resultieren, da sie diesen ebenfalls nahezu perfekt erlernen mussten.

ASLANDO trägt dazu bei, die Einheit der türkischen Nation, die Geschichte und kulturelle Aktivitäten zu repräsentieren. Zum Beispiel wurde unser Ölringkampf zum Nationalsport nachdem die Türken im Jahre 1349 das erste Mal das damalige Rhomäerland betraten; als Richtwert jedoch wird das Jahr 1362, welches die Eroberung der Stadt Edirne durch die Osmanen unter der Führung von Süleiman Pascha wiederspiegelt, verwendet. Obwohl in Zentralasien immer noch das Gürtelringen, das Kuraşringen und das Filzringen unsere Ringkampfarten sind. Dabei hatte der Ölringkampf im Jahre 1349 lediglich als eine Veranstaltung begonnen und ist jetzt Bestandteil unserer Kultur.

Wenn wir uns unsere Historie betrachten, haben wir hunderte Denker, Philosophen, Kommandanten und Helden hervorgebracht; von damals bis heute noch.